| Subject: |
[novaroma] Wo liegt Rom? |
| From: |
De brevitate vitae <schaefer.paxromana@--------> |
| Date: |
Sat, 10 Feb 2001 01:42:32 +0100 (CET) |
|
Salve Römer,
ich, Caius Valerius Opilio habe mir seit meiner frühesten Kindheit diese Frage gestellt. Seit ich zum ersten Male im Jahre 1976 n. Chr. in den Genuss
kam, in der Schule am Geschichtsunter-
richt teilnehmen zu dürfen, nachdem ich zuvor durch unseren "Dorfschullehrer" in der Grundschule von der keltischen und römischen Vergangenheit meiner Heimat am Flumen Saravus erfahren habe, war der göttliche Funke endlich entzündet.
Es war so, als hätte ich von Dingen ge-
wußt, von denen ich zuvor nie etwas gehört habe. Als wäre mir die Existenz von Pompei bekannt gewesen, bevor ich je etwas darüber gelesen hätte. Sei's, wie es sei. Meine Liebe für alles Römische war geboren. Von Anfang an war es mein Verlangen, nachzuempfinden, wie römisches Leben, wie vor allem der römische Alltag funktioniert hat. Es ist unbestritten, daß Menschen um so mehr einen Raum als Heimat empfinden, je mehr sie über diesen Raum Bescheid wissen. Und es ist auch unbestreitbar, daß die Identifizierung mit der Heimat ein sehr wichtiges Stück Lebensqualität ist (1).
Nach meiner Ausbildung habe ich gezielt nach diesem Stück Lebensqualität gesucht. Ich konnte die bedeutsamen Überreste des gallo-römischen Vicus in Schwarzenacker (Homburg/Saar)besuchen. Hatte ich diese doch während meiner Schulausflüge mit unserem o. g. "Dorfschullehrer" bereits kennengelernt.
Ich hörte von Kelten, Germanen und Römern. Erste und letztere spielten in der Geschichte meiner geliebten Heimat die größere Rolle. Sie war Teil der römischen Provinz Belgiga, Teil Galliens.
Auch in meiner Heimat gab und gibt es Römerstraßen, und wie alle Straßen führten und führen diese nach Rom. Doch nach welchem Rom? Nicht das politische, kriegerische, menschenverachtende Rom erweckte mein Interesse. Nein, es war die Geschichte der einfachen Menschen in meiner Region zur Zeit des römischen Imperiums. So führten mich die alten und neuen Straßen nach Norden. Wieso liegt Rom im Norden, wird sich mancher von Euch fragen?
In den Jahren 19 bis 12 v. Chr. erfolgte die eigentliche Einbindung Galliens in die römische Verwaltung. Durch den Ausbau der großen Fernstraßen wollte Augustus im Jahre 19 v. Chr. mit Agrippa die Voraussetzung dafür schaffen, das Land an Mosel und Saar verwaltungsmäßig in den Griff zu bekommen. Die Straße durch das Moseltal sollte später zur Hauptverkehrsader des Moselraums werden. Im Zuge dieser Straße wurde im Jahre 17 v. Chr. in der Nähe der heutigen Römerbrücke (!) in Trier eine Holzbrücke errichtet, an die sich eine geometrisch geordnete Neusiedlung mit dem Namen Augusta Treverorum anschloß (2).
Da war es nun, mein Rom - mein Rom an der Mosel, zu dem zwar beiweitem nicht alle Straßen führen, jedoch etliche. Und von diesen Straßen habe ich in den letzten Jahren regen Gebrauch gemacht, solange bis Trier, die Augustusstadt der Treverer nicht mehr aus meinen Gedanken zu verbannen war. Nirgendwo ist Deutschland römischer, als an der Mosel.
Nach Ausonius lagen die Landhäuser angelehnt an die mit Weinbergen bedeckten Felswände; Trier, mit anderen Worten die Stadt, deren Ruf von den Moselwassern bis zum Rhein geragen wurde (3). Oder wie Goethe einst sagte: "Diese Gegend mußte einfach eine Stadt heranlocken."
Wie Ihr seht, Römer, liegt Rom direkt vor unserer Haustür. Erfreuen wir uns an unseren großartigen Bodendenkmälern, die uns die Geschichte Roms auf unschätzbare Weise näher bringen. Erfreuen wir uns an unseren europäischen Vergangenheit und nicht zuletzt an unserer europäischen Zukunft. Rom ist in uns allen, Rom ist in uns Europäern. Welch Gottesgeschenk ist es doch, daß unsere Erde voller römischer Zeugnisse ist, Zeugnisse römischen Alltagslebens. In meinem Heimatdorf kann ich zu Fuß über die Felder gehen, und wenn ich mich auf vielen zur Erde bücke, finde ich ohne große Anstrengungen Scherben römischer Keramik.
Doch das größte aller Geschenke ist die Augustusstadt der Treverer, das heutige Trier. Einst Capitale des weströmischen Reiches. mein kleines, nahegelegenes Rom. Die führenden Köpfe der Nova Roma sollen, so habe ich gehört, in Amerika sitzen. Doch wo ist deren Rom?
Meiner Meinung nach wäre es besser und wichtiger, daß sich die römischen Bürger der Provinz Germania auf der lokalen Egroups-Seite mitteilen würden, als auf der internationalen. Rom liegt in Europa und nicht in Amerika. Daran ändern auch hunderte von amerikanischen Spielfilmen (z. B. Gladiator) nichts.
Bringt die Nova Roma nach Hause, bringt sie nach Europa!
Vale,
Euer Caius Valerius Opilio
10. Februar 2001 n. Chr.
--
Für kinderleichte Aufnahmen: die Fujifilm Digitalcamera FinePix 1300. UVP
des Herstellers DM 698 - aber unter www.ihrpreis.de/partner/freenet-fuji
bestimmen Sie den Preis. IhrPreis.de - Aus Freude am Sparen
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| Subject: |
[novaroma] Wo liegt Rom? (Nachtrag) |
| From: |
De brevitate vitae <schaefer.paxromana@--------> |
| Date: |
Sat, 10 Feb 2001 01:44:37 +0100 (CET) |
|
Salve Bürger der Provinz Germania,
nicht ich alleine bin der Meinung, daß es auf unserer lokalen Egroups-Seite ziemlich still geworden ist, sondern, wie ich heute feststellen konnte, auch andere Bürger. Das ist zwar nicht der Grund, warum ich meinen Beitrag "Wo liegt Rom" gleich dreimal veröffentlicht habe, sondern vielmehr die Sorge, ob er überhaupt richtig übermittelt worden ist. Nun füllt er eben gleich dreimal unsere Liste.
Im übrigen habe ich in meinem Beitrag vergessen, die Fußnoten zu erläutern, was ich hiermit nachholen will:
(1) Prof. Dr. Heinz Quasten, Direktor des Institutes für Landeskunde im Saarland.
(2) Heinen 1984.
(3) veröffentlicht durch die Society of Antiquaries in London.
Ach so, noch etwas zu meiner im Beitrag erwähnten "Ausbildung". Wie Ihr sicherlich schon gemerkt hat, war sie nicht gerade eine wissenschaftliche. Vielmehr handelt es sich um eine trockene, staubige, leblose und phantasilose Ausbildung im Verwaltungswesen, die ich im Jahre 1986 mit der ersten und im Jahre 1993 mit der zweiten Verwaltungsprüfung für den gehobenen Dienst abgeschlossen habe. Verwaltung ist vielleicht nicht mehr der richtige Begriff. Es handelt sich eigentlich mehr um eine Krankenkasse, nebenbei bemerkt, die größte Krankenkasse im Saarland und in der Bundesrepublik Deutschland.
Um etwas Abwechslung finden zu können, beschäftige ich mich mit der römischen Geschichte, insbesondere mit der römischen Geschichte des Saarlandes und des Rheinlandes. Also, holt wie ich die Toga aus dem Schrank, vergeßt Eueren modernen Alltag und begebt Euch wie ich auf die Reise in die Vergangenheit.
Rom ist lebendiger, als man beim Lesen der Mitteilungen in der internationalen Liste der Nova Roma der Meinung sein könnte. Dafür ist unsere Zeit einfach viel zu kostbar. Geht hinaus, sucht nach den römischen Stätten in Euerer Umgebung.
Vale,
Caius Valerius Opilio
10. Februar 2001 n. Chr.
--
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des Herstellers DM 698 - aber unter www.ihrpreis.de/partner/freenet-fuji
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| Subject: |
Re: [novaroma] Wo liegt Rom? |
| From: |
"L. Cornelius Sulla" <alexious@--------> |
| Date: |
Fri, 9 Feb 2001 16:53:06 -0800 |
|
Ave!
Translation Please. :)
Lucius Cornelius Sulla Felix
Censor
----- Original Message -----
From: "De brevitate vitae" <schaefer.paxromana@-------->
To: <novaroma@-------->
Sent: Friday, February 09, 2001 4:42 PM
Subject: [novaroma] Wo liegt Rom?
> Salve Römer,
>
> ich, Caius Valerius Opilio habe mir seit meiner frühesten Kindheit diese
Frage gestellt. Seit ich zum ersten Male im Jahre 1976 n. Chr. in den Genuss
> kam, in der Schule am Geschichtsunter-
> richt teilnehmen zu dürfen, nachdem ich zuvor durch unseren
"Dorfschullehrer" in der Grundschule von der keltischen und römischen
Vergangenheit meiner Heimat am Flumen Saravus erfahren habe, war der
göttliche Funke endlich entzündet.
>
> Es war so, als hätte ich von Dingen ge-
> wußt, von denen ich zuvor nie etwas gehört habe. Als wäre mir die Existenz
von Pompei bekannt gewesen, bevor ich je etwas darüber gelesen hätte. Sei's,
wie es sei. Meine Liebe für alles Römische war geboren. Von Anfang an war es
mein Verlangen, nachzuempfinden, wie römisches Leben, wie vor allem der
römische Alltag funktioniert hat. Es ist unbestritten, daß Menschen um so
mehr einen Raum als Heimat empfinden, je mehr sie über diesen Raum Bescheid
wissen. Und es ist auch unbestreitbar, daß die Identifizierung mit der
Heimat ein sehr wichtiges Stück Lebensqualität ist (1).
>
> Nach meiner Ausbildung habe ich gezielt nach diesem Stück Lebensqualität
gesucht. Ich konnte die bedeutsamen Überreste des gallo-römischen Vicus in
Schwarzenacker (Homburg/Saar)besuchen. Hatte ich diese doch während meiner
Schulausflüge mit unserem o. g. "Dorfschullehrer" bereits kennengelernt.
>
> Ich hörte von Kelten, Germanen und Römern. Erste und letztere spielten in
der Geschichte meiner geliebten Heimat die größere Rolle. Sie war Teil der
römischen Provinz Belgiga, Teil Galliens.
>
> Auch in meiner Heimat gab und gibt es Römerstraßen, und wie alle Straßen
führten und führen diese nach Rom. Doch nach welchem Rom? Nicht das
politische, kriegerische, menschenverachtende Rom erweckte mein Interesse.
Nein, es war die Geschichte der einfachen Menschen in meiner Region zur Zeit
des römischen Imperiums. So führten mich die alten und neuen Straßen nach
Norden. Wieso liegt Rom im Norden, wird sich mancher von Euch fragen?
>
> In den Jahren 19 bis 12 v. Chr. erfolgte die eigentliche Einbindung
Galliens in die römische Verwaltung. Durch den Ausbau der großen Fernstraßen
wollte Augustus im Jahre 19 v. Chr. mit Agrippa die Voraussetzung dafür
schaffen, das Land an Mosel und Saar verwaltungsmäßig in den Griff zu
bekommen. Die Straße durch das Moseltal sollte später zur Hauptverkehrsader
des Moselraums werden. Im Zuge dieser Straße wurde im Jahre 17 v. Chr. in
der Nähe der heutigen Römerbrücke (!) in Trier eine Holzbrücke errichtet, an
die sich eine geometrisch geordnete Neusiedlung mit dem Namen Augusta
Treverorum anschloß (2).
>
> Da war es nun, mein Rom - mein Rom an der Mosel, zu dem zwar beiweitem
nicht alle Straßen führen, jedoch etliche. Und von diesen Straßen habe ich
in den letzten Jahren regen Gebrauch gemacht, solange bis Trier, die
Augustusstadt der Treverer nicht mehr aus meinen Gedanken zu verbannen war.
Nirgendwo ist Deutschland römischer, als an der Mosel.
>
> Nach Ausonius lagen die Landhäuser angelehnt an die mit Weinbergen
bedeckten Felswände; Trier, mit anderen Worten die Stadt, deren Ruf von den
Moselwassern bis zum Rhein geragen wurde (3). Oder wie Goethe einst sagte:
"Diese Gegend mußte einfach eine Stadt heranlocken."
>
> Wie Ihr seht, Römer, liegt Rom direkt vor unserer Haustür. Erfreuen wir
uns an unseren großartigen Bodendenkmälern, die uns die Geschichte Roms auf
unschätzbare Weise näher bringen. Erfreuen wir uns an unseren europäischen
Vergangenheit und nicht zuletzt an unserer europäischen Zukunft. Rom ist in
uns allen, Rom ist in uns Europäern. Welch Gottesgeschenk ist es doch, daß
unsere Erde voller römischer Zeugnisse ist, Zeugnisse römischen
Alltagslebens. In meinem Heimatdorf kann ich zu Fuß über die Felder gehen,
und wenn ich mich auf vielen zur Erde bücke, finde ich ohne große
Anstrengungen Scherben römischer Keramik.
>
> Doch das größte aller Geschenke ist die Augustusstadt der Treverer, das
heutige Trier. Einst Capitale des weströmischen Reiches. mein kleines,
nahegelegenes Rom. Die führenden Köpfe der Nova Roma sollen, so habe ich
gehört, in Amerika sitzen. Doch wo ist deren Rom?
>
> Meiner Meinung nach wäre es besser und wichtiger, daß sich die römischen
Bürger der Provinz Germania auf der lokalen Egroups-Seite mitteilen würden,
als auf der internationalen. Rom liegt in Europa und nicht in Amerika. Daran
ändern auch hunderte von amerikanischen Spielfilmen (z. B. Gladiator)
nichts.
>
> Bringt die Nova Roma nach Hause, bringt sie nach Europa!
>
> Vale,
>
> Euer Caius Valerius Opilio
>
>
> 10. Februar 2001 n. Chr.
>
> --
>
> Für kinderleichte Aufnahmen: die Fujifilm Digitalcamera FinePix 1300. UVP
> des Herstellers DM 698 - aber unter www.ihrpreis.de/partner/freenet-fuji
> bestimmen Sie den Preis. IhrPreis.de - Aus Freude am Sparen
>
>
>
>
>
|
| Subject: |
Re: [novaroma] Wo liegt Rom? (Nachtrag) |
| From: |
"L. Cornelius Sulla" <alexious@--------> |
| Date: |
Fri, 9 Feb 2001 16:53:26 -0800 |
|
Ave,
Translation Please.
Lucius Cornelius Sulla Felix
Censor
----- Original Message -----
From: "De brevitate vitae" <schaefer.paxromana@-------->
To: <novaroma@-------->
Sent: Friday, February 09, 2001 4:44 PM
Subject: [novaroma] Wo liegt Rom? (Nachtrag)
> Salve Bürger der Provinz Germania,
>
> nicht ich alleine bin der Meinung, daß es auf unserer lokalen
Egroups-Seite ziemlich still geworden ist, sondern, wie ich heute
feststellen konnte, auch andere Bürger. Das ist zwar nicht der Grund, warum
ich meinen Beitrag "Wo liegt Rom" gleich dreimal veröffentlicht habe,
sondern vielmehr die Sorge, ob er überhaupt richtig übermittelt worden ist.
Nun füllt er eben gleich dreimal unsere Liste.
>
> Im übrigen habe ich in meinem Beitrag vergessen, die Fußnoten zu
erläutern, was ich hiermit nachholen will:
>
> (1) Prof. Dr. Heinz Quasten, Direktor des Institutes für Landeskunde im
Saarland.
>
> (2) Heinen 1984.
>
> (3) veröffentlicht durch die Society of Antiquaries in London.
>
>
> Ach so, noch etwas zu meiner im Beitrag erwähnten "Ausbildung". Wie Ihr
sicherlich schon gemerkt hat, war sie nicht gerade eine wissenschaftliche.
Vielmehr handelt es sich um eine trockene, staubige, leblose und
phantasilose Ausbildung im Verwaltungswesen, die ich im Jahre 1986 mit der
ersten und im Jahre 1993 mit der zweiten Verwaltungsprüfung für den
gehobenen Dienst abgeschlossen habe. Verwaltung ist vielleicht nicht mehr
der richtige Begriff. Es handelt sich eigentlich mehr um eine Krankenkasse,
nebenbei bemerkt, die größte Krankenkasse im Saarland und in der
Bundesrepublik Deutschland.
>
> Um etwas Abwechslung finden zu können, beschäftige ich mich mit der
römischen Geschichte, insbesondere mit der römischen Geschichte des
Saarlandes und des Rheinlandes. Also, holt wie ich die Toga aus dem Schrank,
vergeßt Eueren modernen Alltag und begebt Euch wie ich auf die Reise in die
Vergangenheit.
>
> Rom ist lebendiger, als man beim Lesen der Mitteilungen in der
internationalen Liste der Nova Roma der Meinung sein könnte. Dafür ist
unsere Zeit einfach viel zu kostbar. Geht hinaus, sucht nach den römischen
Stätten in Euerer Umgebung.
>
> Vale,
>
> Caius Valerius Opilio
>
> 10. Februar 2001 n. Chr.
>
> --
>
> Für kinderleichte Aufnahmen: die Fujifilm Digitalcamera FinePix 1300. UVP
> des Herstellers DM 698 - aber unter www.ihrpreis.de/partner/freenet-fuji
> bestimmen Sie den Preis. IhrPreis.de - Aus Freude am Sparen
>
>
>
>
>
|
| Subject: |
Re: [novaroma] Wo liegt Rom? (Nachtrag) |
| From: |
"Quintus Sertorius" <quintus-sertorius@--------> |
| Date: |
Fri, 9 Feb 2001 18:36:15 -0600 |
|
Salvo citizen of the province Germania, not I alone am the opinion that it
became rather quiet on our local Egroups page, but, as I could determine
today also different citizens. That is not the reason, why I mean
contribution " where is situated Rome " equal three times published, but
rather the concern whether he was transmitted at all correctly. Now it fills
three times our list evenly equal. In all other respects I forgot in my
contribution to describe the footnotes what I want to retrieve hereby: (1)
Professor Dr. Heinz quasten, director of the institute for regional studies
in the Saarland. (2) Heinen 1984. (3) published by the Society OF
Antiquaries in London. Oh in such a way, still something to mine in the
contribution mentioned " formation ". As you surely already noticed, it was
not an even scientific. Rather it concerns a dry, dusty, liveless and
phantasilose formation in the administrative nature, which I concluded in
the year 1986 with first and in the year 1993 with the second administrative
check for the elevated service. Administration is perhaps no more the
correct term. Actually more the largest health insurance company in the
Saarland and in the Federal Republic of Germany concerns a health insurance
company, besides noticed. In order to be able to find something alternation,
I concern myself with Roman history, in particular with the Roman history of
the Saarland and the Rhine country. Thus, gets like I the Toga from the
cabinet, forgets your modern everyday life and goes as I on the journey into
the past. Rome is more alive, than one could be during the reading of the
messages in the international list of the new facts Roma of the opinion. But
our time is simply much too precious. Goes out, looks for the Roman places
in your environment. Vale, Caius Valerius Opilio 10. February 2001 n.
Chr. -- For very easy accommodations: the Fujifilm Digitalcamera FinePix
1300. UVP of the manufacturer DM 698
----- Original Message -----
From: "De brevitate vitae" <schaefer.paxromana@-------->
To: <novaroma@-------->
Sent: Friday, February 09, 2001 6:44 PM
Subject: [novaroma] Wo liegt Rom? (Nachtrag)
Salve Bürger der Provinz Germania,
nicht ich alleine bin der Meinung, daß es auf unserer lokalen Egroups-Seite
ziemlich still geworden ist, sondern, wie ich heute feststellen konnte, auch
andere Bürger. Das ist zwar nicht der Grund, warum ich meinen Beitrag "Wo
liegt Rom" gleich dreimal veröffentlicht habe, sondern vielmehr die Sorge,
ob er überhaupt richtig übermittelt worden ist. Nun füllt er eben gleich
dreimal unsere Liste.
Im übrigen habe ich in meinem Beitrag vergessen, die Fußnoten zu erläutern,
was ich hiermit nachholen will:
(1) Prof. Dr. Heinz Quasten, Direktor des Institutes für Landeskunde im
Saarland.
(2) Heinen 1984.
(3) veröffentlicht durch die Society of Antiquaries in London.
Ach so, noch etwas zu meiner im Beitrag erwähnten "Ausbildung". Wie Ihr
sicherlich schon gemerkt hat, war sie nicht gerade eine wissenschaftliche.
Vielmehr handelt es sich um eine trockene, staubige, leblose und
phantasilose Ausbildung im Verwaltungswesen, die ich im Jahre 1986 mit der
ersten und im Jahre 1993 mit der zweiten Verwaltungsprüfung für den
gehobenen Dienst abgeschlossen habe. Verwaltung ist vielleicht nicht mehr
der richtige Begriff. Es handelt sich eigentlich mehr um eine Krankenkasse,
nebenbei bemerkt, die größte Krankenkasse im Saarland und in der
Bundesrepublik Deutschland.
Um etwas Abwechslung finden zu können, beschäftige ich mich mit der
römischen Geschichte, insbesondere mit der römischen Geschichte des
Saarlandes und des Rheinlandes. Also, holt wie ich die Toga aus dem Schrank,
vergeßt Eueren modernen Alltag und begebt Euch wie ich auf die Reise in die
Vergangenheit.
Rom ist lebendiger, als man beim Lesen der Mitteilungen in der
internationalen Liste der Nova Roma der Meinung sein könnte. Dafür ist
unsere Zeit einfach viel zu kostbar. Geht hinaus, sucht nach den römischen
Stätten in Euerer Umgebung.
Vale,
Caius Valerius Opilio
10. Februar 2001 n. Chr.
--
Für kinderleichte Aufnahmen: die Fujifilm Digitalcamera FinePix 1300. UVP
des Herstellers DM 698 - aber unter www.ihrpreis.de/partner/freenet-fuji
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| Subject: |
Re: [novaroma] Wo liegt Rom? |
| From: |
"Quintus Sertorius" <quintus-sertorius@--------> |
| Date: |
Fri, 9 Feb 2001 18:37:28 -0600 |
|
Salvo of Romans, I, Caius Valerius Opilio asked since my earliest childhood
this question to me. Since I came to the first time in the year 1976 A.D.
into the benefit of being allowed to participate in the school in historical
instruction after I had experienced before by our " village school teacher "
in the primary school of the keltischen and Roman past of my homeland at the
Flumen Saravus, the goettliche spark was finally ignited. It was like that,
as if I would have known from things, of which I had before never somewhat
heard. As would be me the existence of Pompei admits been, before I would
have read ever somewhat over it. Sei's, as it is. My love for all Roman one
was born. From the outset it was my demand to have a feeling for like Roman
life, as above all the Roman everyday life functioned. It is undisputed that
humans feel the more a space than homeland, the know more to them about this
space. And it is also incontestable that the identifier with the homeland is
a very important piece of quality of life (1). For my formation I looked
quality of life up directly after this piece. I knew the important remnants
of the gallo Roman Vicus in black field (Homburg/Saar)besuchen. had I these
nevertheless during my school trips with our o. g. " village school teachers
" already become acquainted with. I heard of Kelten, Teutons and Romans.
First and the latters played the larger role in the history of my loved
homeland. It was part of the Roman province Belgiga, part of Galliens. Also
in my homeland and give there were Roman roads, and like all roads and lead
these led to Rome nevertheless to which Rome? Not political, martial,
contempting for human beings Rome aroused my interest. No, it was the
history of simple humans in my region at present the Roman Imperiums. Thus
the old and new roads led me to the north. Why is Rome appropriate for some
of you in the north, will ask oneself? In the years 19 to 12 v. Chr. took
place
----- Original Message -----
From: "De brevitate vitae" <schaefer.paxromana@-------->
To: <novaroma@-------->
Sent: Friday, February 09, 2001 6:42 PM
Subject: [novaroma] Wo liegt Rom?
Salve Römer,
ich, Caius Valerius Opilio habe mir seit meiner frühesten Kindheit diese
Frage gestellt. Seit ich zum ersten Male im Jahre 1976 n. Chr. in den Genuss
kam, in der Schule am Geschichtsunter-
richt teilnehmen zu dürfen, nachdem ich zuvor durch unseren
"Dorfschullehrer" in der Grundschule von der keltischen und römischen
Vergangenheit meiner Heimat am Flumen Saravus erfahren habe, war der
göttliche Funke endlich entzündet.
Es war so, als hätte ich von Dingen ge-
wußt, von denen ich zuvor nie etwas gehört habe. Als wäre mir die Existenz
von Pompei bekannt gewesen, bevor ich je etwas darüber gelesen hätte. Sei's,
wie es sei. Meine Liebe für alles Römische war geboren. Von Anfang an war es
mein Verlangen, nachzuempfinden, wie römisches Leben, wie vor allem der
römische Alltag funktioniert hat. Es ist unbestritten, daß Menschen um so
mehr einen Raum als Heimat empfinden, je mehr sie über diesen Raum Bescheid
wissen. Und es ist auch unbestreitbar, daß die Identifizierung mit der
Heimat ein sehr wichtiges Stück Lebensqualität ist (1).
Nach meiner Ausbildung habe ich gezielt nach diesem Stück Lebensqualität
gesucht. Ich konnte die bedeutsamen Überreste des gallo-römischen Vicus in
Schwarzenacker (Homburg/Saar)besuchen. Hatte ich diese doch während meiner
Schulausflüge mit unserem o. g. "Dorfschullehrer" bereits kennengelernt.
Ich hörte von Kelten, Germanen und Römern. Erste und letztere spielten in
der Geschichte meiner geliebten Heimat die größere Rolle. Sie war Teil der
römischen Provinz Belgiga, Teil Galliens.
Auch in meiner Heimat gab und gibt es Römerstraßen, und wie alle Straßen
führten und führen diese nach Rom. Doch nach welchem Rom? Nicht das
politische, kriegerische, menschenverachtende Rom erweckte mein Interesse.
Nein, es war die Geschichte der einfachen Menschen in meiner Region zur Zeit
des römischen Imperiums. So führten mich die alten und neuen Straßen nach
Norden. Wieso liegt Rom im Norden, wird sich mancher von Euch fragen?
In den Jahren 19 bis 12 v. Chr. erfolgte die eigentliche Einbindung Galliens
in die römische Verwaltung. Durch den Ausbau der großen Fernstraßen wollte
Augustus im Jahre 19 v. Chr. mit Agrippa die Voraussetzung dafür schaffen,
das Land an Mosel und Saar verwaltungsmäßig in den Griff zu bekommen. Die
Straße durch das Moseltal sollte später zur Hauptverkehrsader des Moselraums
werden. Im Zuge dieser Straße wurde im Jahre 17 v. Chr. in der Nähe der
heutigen Römerbrücke (!) in Trier eine Holzbrücke errichtet, an die sich
eine geometrisch geordnete Neusiedlung mit dem Namen Augusta Treverorum
anschloß (2).
Da war es nun, mein Rom - mein Rom an der Mosel, zu dem zwar beiweitem nicht
alle Straßen führen, jedoch etliche. Und von diesen Straßen habe ich in den
letzten Jahren regen Gebrauch gemacht, solange bis Trier, die Augustusstadt
der Treverer nicht mehr aus meinen Gedanken zu verbannen war. Nirgendwo ist
Deutschland römischer, als an der Mosel.
Nach Ausonius lagen die Landhäuser angelehnt an die mit Weinbergen bedeckten
Felswände; Trier, mit anderen Worten die Stadt, deren Ruf von den
Moselwassern bis zum Rhein geragen wurde (3). Oder wie Goethe einst sagte:
"Diese Gegend mußte einfach eine Stadt heranlocken."
Wie Ihr seht, Römer, liegt Rom direkt vor unserer Haustür. Erfreuen wir uns
an unseren großartigen Bodendenkmälern, die uns die Geschichte Roms auf
unschätzbare Weise näher bringen. Erfreuen wir uns an unseren europäischen
Vergangenheit und nicht zuletzt an unserer europäischen Zukunft. Rom ist in
uns allen, Rom ist in uns Europäern. Welch Gottesgeschenk ist es doch, daß
unsere Erde voller römischer Zeugnisse ist, Zeugnisse römischen
Alltagslebens. In meinem Heimatdorf kann ich zu Fuß über die Felder gehen,
und wenn ich mich auf vielen zur Erde bücke, finde ich ohne große
Anstrengungen Scherben römischer Keramik.
Doch das größte aller Geschenke ist die Augustusstadt der Treverer, das
heutige Trier. Einst Capitale des weströmischen Reiches. mein kleines,
nahegelegenes Rom. Die führenden Köpfe der Nova Roma sollen, so habe ich
gehört, in Amerika sitzen. Doch wo ist deren Rom?
Meiner Meinung nach wäre es besser und wichtiger, daß sich die römischen
Bürger der Provinz Germania auf der lokalen Egroups-Seite mitteilen würden,
als auf der internationalen. Rom liegt in Europa und nicht in Amerika. Daran
ändern auch hunderte von amerikanischen Spielfilmen (z. B. Gladiator)
nichts.
Bringt die Nova Roma nach Hause, bringt sie nach Europa!
Vale,
Euer Caius Valerius Opilio
10. Februar 2001 n. Chr.
--
Für kinderleichte Aufnahmen: die Fujifilm Digitalcamera FinePix 1300. UVP
des Herstellers DM 698 - aber unter www.ihrpreis.de/partner/freenet-fuji
bestimmen Sie den Preis. IhrPreis.de - Aus Freude am Sparen
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| Subject: |
Re: [novaroma] Wo liegt Rom? |
| From: |
"L. Cornelius Sulla" <alexious@--------> |
| Date: |
Fri, 9 Feb 2001 17:05:04 -0800 |
|
Ave
This post has been translated from www.freetranslation.com
Lucius Cornelius Sulla Felix
Volley Roman
I, Caius Valerius Opilio placed myself since my earliest childhood this
question. Since I for the first time in the year 1976 n. Christ into the
enjoyment came, rakes participate in the school in the geschichtsunter- to
may after I learned before through our "village training teacher" in the
elementary school of the celtic and Roman past of my homeland at the Flumen
Saravus, was finally ignited the radio divine.
It was would have so, as I by things ge- wußt, of which I never belonged
before something. As would be the existence of Pompei well known been me
before I would have read ever somewhat about that. Let it be how it would
be. My love for all Roman was born. From the beginning, it was my desire,
nachzuempfinden how Roman life, how above all the Roman everyday life
functioned. It is uncontested that persons perceive all more the more more a
room than a homeland, the more know it over this room reply. And it is is
also incontestable, that the identification with the homeland a very
important piece of life quality (1).
After my education, I aimed sought life quality this piece. I could the
significant remnants of the gallo-Roman Vicus in black field
(Homburg/Saar)besuchen. I had this yet during my training excursions with
our o. g. "Village training teacher" already become acquainted with.
I heard of Celt, Germanen and Romans. First and latter played the larger
role in the story of my beloved homeland. It was part of the Roman province
Belgiga, part Galliens.
Also in my homeland, there were and gives Roman streets, and like all
streets, these led and lead to Rome. Yet to which Rome? The political,
warlike, menschenverachtende Rome my interest did not awake. No, it was the
story of the simple persons in my region at present of the Roman empire. So
led me the old and new streets to north. Why does Rome in the north lie,
will ask itself many an of you?
In the years 19 to 12 v. Christ resulted the actual linking Galliens into
the Roman administration. Through the extension of the large distance
streets, Augustus in the year 19 v wanted. Christ with Agrippa the
prerequisite for that create to get the country at Moselle and Saar
administrative into the handle. The street through the Moseltal should
become later the rush-hour vein of the Moselle room. In the train of this
street became in the year 17 v. Christ in the vicinity of the current Roman
bridge (!) in Trier a wood bridge erects, connected itself to that a
geometrically organized Neusiedlung with the name Augusta Treverorum. to
(2).
There it was, my Rome - my Rome at the Moselle, to which to be sure
beiweitem do not lead all streets, now however some. And by these streets I
made into the last year lively use as long as until Trier, the Augustusstadt
of the Treverer was to be banished no longer out of my thoughts. Nowhere
Germany is More roman, than at the Moselle.
After Ausonius, the country houses lay leaned at the rock walls overcast
with vineyard; Trier, with other words the city, whose call by the Moselle
water to the Rhine (3) was jutted. Or how Goethe once said: "this area must
simply a city heranlocken."
How your sees, Roman, lies Rome directly before our front door. We rejoice
more closely bring in our magnificent ground monuments, that us the story of
Rome on inestimable manner. We do not rejoice in our European pasts and
finally at our European future. Rome is is in us of all, Rome in us
Europeans. What God gift is it yet that our earth of fuller Roman thing
wetness is, thing wetness of Roman everyday life. In my homeland village, I
can go to foot over the fields, and if I stoop myself on many to the earth,
I find fragments of Roman ceramics without large exertions.
Yet the largest of all gifts is the Augustusstadt of the Treverer, the
current Trier. Once Capitale of the west Roman empire. my little, suggested
Rome. Should the leading heads of the Nova Roma, belonged I, sit in America.
Is yet where its Rome?
According to my opinion it would be better and more important that the Roman
citizens of the province Germania would announce themselves on the local
Egroups-page, than on the international. Rome does not lie in Europe and in
America. On that also hunderte of American game film change (z. B.
Gladiator) nothing.
The Nova Roma brings home, it brings to Europe!
Vale,
Your Caius Valerius Opilio
----- Original Message -----
From: "De brevitate vitae" <schaefer.paxromana@-------->
To: <novaroma@-------->
Sent: Friday, February 09, 2001 4:42 PM
Subject: [novaroma] Wo liegt Rom?
> Salve Römer,
>
> ich, Caius Valerius Opilio habe mir seit meiner frühesten Kindheit diese
Frage gestellt. Seit ich zum ersten Male im Jahre 1976 n. Chr. in den Genuss
> kam, in der Schule am Geschichtsunter-
> richt teilnehmen zu dürfen, nachdem ich zuvor durch unseren
"Dorfschullehrer" in der Grundschule von der keltischen und römischen
Vergangenheit meiner Heimat am Flumen Saravus erfahren habe, war der
göttliche Funke endlich entzündet.
>
> Es war so, als hätte ich von Dingen ge-
> wußt, von denen ich zuvor nie etwas gehört habe. Als wäre mir die Existenz
von Pompei bekannt gewesen, bevor ich je etwas darüber gelesen hätte. Sei's,
wie es sei. Meine Liebe für alles Römische war geboren. Von Anfang an war es
mein Verlangen, nachzuempfinden, wie römisches Leben, wie vor allem der
römische Alltag funktioniert hat. Es ist unbestritten, daß Menschen um so
mehr einen Raum als Heimat empfinden, je mehr sie über diesen Raum Bescheid
wissen. Und es ist auch unbestreitbar, daß die Identifizierung mit der
Heimat ein sehr wichtiges Stück Lebensqualität ist (1).
>
> Nach meiner Ausbildung habe ich gezielt nach diesem Stück Lebensqualität
gesucht. Ich konnte die bedeutsamen Überreste des gallo-römischen Vicus in
Schwarzenacker (Homburg/Saar)besuchen. Hatte ich diese doch während meiner
Schulausflüge mit unserem o. g. "Dorfschullehrer" bereits kennengelernt.
>
> Ich hörte von Kelten, Germanen und Römern. Erste und letztere spielten in
der Geschichte meiner geliebten Heimat die größere Rolle. Sie war Teil der
römischen Provinz Belgiga, Teil Galliens.
>
> Auch in meiner Heimat gab und gibt es Römerstraßen, und wie alle Straßen
führten und führen diese nach Rom. Doch nach welchem Rom? Nicht das
politische, kriegerische, menschenverachtende Rom erweckte mein Interesse.
Nein, es war die Geschichte der einfachen Menschen in meiner Region zur Zeit
des römischen Imperiums. So führten mich die alten und neuen Straßen nach
Norden. Wieso liegt Rom im Norden, wird sich mancher von Euch fragen?
>
> In den Jahren 19 bis 12 v. Chr. erfolgte die eigentliche Einbindung
Galliens in die römische Verwaltung. Durch den Ausbau der großen Fernstraßen
wollte Augustus im Jahre 19 v. Chr. mit Agrippa die Voraussetzung dafür
schaffen, das Land an Mosel und Saar verwaltungsmäßig in den Griff zu
bekommen. Die Straße durch das Moseltal sollte später zur Hauptverkehrsader
des Moselraums werden. Im Zuge dieser Straße wurde im Jahre 17 v. Chr. in
der Nähe der heutigen Römerbrücke (!) in Trier eine Holzbrücke errichtet, an
die sich eine geometrisch geordnete Neusiedlung mit dem Namen Augusta
Treverorum anschloß (2).
>
> Da war es nun, mein Rom - mein Rom an der Mosel, zu dem zwar beiweitem
nicht alle Straßen führen, jedoch etliche. Und von diesen Straßen habe ich
in den letzten Jahren regen Gebrauch gemacht, solange bis Trier, die
Augustusstadt der Treverer nicht mehr aus meinen Gedanken zu verbannen war.
Nirgendwo ist Deutschland römischer, als an der Mosel.
>
> Nach Ausonius lagen die Landhäuser angelehnt an die mit Weinbergen
bedeckten Felswände; Trier, mit anderen Worten die Stadt, deren Ruf von den
Moselwassern bis zum Rhein geragen wurde (3). Oder wie Goethe einst sagte:
"Diese Gegend mußte einfach eine Stadt heranlocken."
>
> Wie Ihr seht, Römer, liegt Rom direkt vor unserer Haustür. Erfreuen wir
uns an unseren großartigen Bodendenkmälern, die uns die Geschichte Roms auf
unschätzbare Weise näher bringen. Erfreuen wir uns an unseren europäischen
Vergangenheit und nicht zuletzt an unserer europäischen Zukunft. Rom ist in
uns allen, Rom ist in uns Europäern. Welch Gottesgeschenk ist es doch, daß
unsere Erde voller römischer Zeugnisse ist, Zeugnisse römischen
Alltagslebens. In meinem Heimatdorf kann ich zu Fuß über die Felder gehen,
und wenn ich mich auf vielen zur Erde bücke, finde ich ohne große
Anstrengungen Scherben römischer Keramik.
>
> Doch das größte aller Geschenke ist die Augustusstadt der Treverer, das
heutige Trier. Einst Capitale des weströmischen Reiches. mein kleines,
nahegelegenes Rom. Die führenden Köpfe der Nova Roma sollen, so habe ich
gehört, in Amerika sitzen. Doch wo ist deren Rom?
>
> Meiner Meinung nach wäre es besser und wichtiger, daß sich die römischen
Bürger der Provinz Germania auf der lokalen Egroups-Seite mitteilen würden,
als auf der internationalen. Rom liegt in Europa und nicht in Amerika. Daran
ändern auch hunderte von amerikanischen Spielfilmen (z. B. Gladiator)
nichts.
>
> Bringt die Nova Roma nach Hause, bringt sie nach Europa!
>
> Vale,
>
> Euer Caius Valerius Opilio
>
>
> 10. Februar 2001 n. Chr.
>
> --
>
> Für kinderleichte Aufnahmen: die Fujifilm Digitalcamera FinePix 1300. UVP
> des Herstellers DM 698 - aber unter www.ihrpreis.de/partner/freenet-fuji
> bestimmen Sie den Preis. IhrPreis.de - Aus Freude am Sparen
>
>
>
>
>
|
| Subject: |
[novaroma] Re: Wo liegt Rom? |
| From: |
"Quintus Sertorius" <quintus-sertorius@--------> |
| Date: |
Sat, 10 Feb 2001 01:04:38 -0000 |
|
I beat you to the translation punch, Censor!!!! {;-)
QS
--- In novaroma@--------, "L. Cornelius Sulla" <alexious@e...> wrote:
> Ave
>
> This post has been translated from www.freetranslation.com
>
> Lucius Cornelius Sulla Felix
>
>
> Volley Roman
>
> I, Caius Valerius Opilio placed myself since my earliest childhood
this
> question. Since I for the first time in the year 1976 n. Christ
into the
> enjoyment came, rakes participate in the school in the
geschichtsunter- to
> may after I learned before through our "village training teacher"
in the
> elementary school of the celtic and Roman past of my homeland at
the Flumen
> Saravus, was finally ignited the radio divine.
>
>
> It was would have so, as I by things ge- wußt, of which I never
belonged
> before something. As would be the existence of Pompei well known
been me
> before I would have read ever somewhat about that. Let it be how it
would
> be. My love for all Roman was born. From the beginning, it was my
desire,
> nachzuempfinden how Roman life, how above all the Roman everyday
life
> functioned. It is uncontested that persons perceive all more the
more more a
> room than a homeland, the more know it over this room reply. And it
is is
> also incontestable, that the identification with the homeland a very
> important piece of life quality (1).
>
>
> After my education, I aimed sought life quality this piece. I could
the
> significant remnants of the gallo-Roman Vicus in black field
> (Homburg/Saar)besuchen. I had this yet during my training
excursions with
> our o. g. "Village training teacher" already become acquainted with.
>
>
> I heard of Celt, Germanen and Romans. First and latter played the
larger
> role in the story of my beloved homeland. It was part of the Roman
province
> Belgiga, part Galliens.
>
>
> Also in my homeland, there were and gives Roman streets, and like
all
> streets, these led and lead to Rome. Yet to which Rome? The
political,
> warlike, menschenverachtende Rome my interest did not awake. No, it
was the
> story of the simple persons in my region at present of the Roman
empire. So
> led me the old and new streets to north. Why does Rome in the north
lie,
> will ask itself many an of you?
>
>
> In the years 19 to 12 v. Christ resulted the actual linking
Galliens into
> the Roman administration. Through the extension of the large
distance
> streets, Augustus in the year 19 v wanted. Christ with Agrippa the
> prerequisite for that create to get the country at Moselle and Saar
> administrative into the handle. The street through the Moseltal
should
> become later the rush-hour vein of the Moselle room. In the train
of this
> street became in the year 17 v. Christ in the vicinity of the
current Roman
> bridge (!) in Trier a wood bridge erects, connected itself to that a
> geometrically organized Neusiedlung with the name Augusta
Treverorum. to
> (2).
>
>
> There it was, my Rome - my Rome at the Moselle, to which to be sure
> beiweitem do not lead all streets, now however some. And by these
streets I
> made into the last year lively use as long as until Trier, the
Augustusstadt
> of the Treverer was to be banished no longer out of my thoughts.
Nowhere
> Germany is More roman, than at the Moselle.
>
>
> After Ausonius, the country houses lay leaned at the rock walls
overcast
> with vineyard; Trier, with other words the city, whose call by the
Moselle
> water to the Rhine (3) was jutted. Or how Goethe once said: "this
area must
> simply a city heranlocken."
>
>
> How your sees, Roman, lies Rome directly before our front door. We
rejoice
> more closely bring in our magnificent ground monuments, that us the
story of
> Rome on inestimable manner. We do not rejoice in our European pasts
and
> finally at our European future. Rome is is in us of all, Rome in us
> Europeans. What God gift is it yet that our earth of fuller Roman
thing
> wetness is, thing wetness of Roman everyday life. In my homeland
village, I
> can go to foot over the fields, and if I stoop myself on many to
the earth,
> I find fragments of Roman ceramics without large exertions.
>
>
> Yet the largest of all gifts is the Augustusstadt of the Treverer,
the
> current Trier. Once Capitale of the west Roman empire. my little,
suggested
> Rome. Should the leading heads of the Nova Roma, belonged I, sit in
America.
> Is yet where its Rome?
>
>
> According to my opinion it would be better and more important that
the Roman
> citizens of the province Germania would announce themselves on the
local
> Egroups-page, than on the international. Rome does not lie in
Europe and in
> America. On that also hunderte of American game film change (z. B.
> Gladiator) nothing.
>
>
> The Nova Roma brings home, it brings to Europe!
>
>
> Vale,
>
> Your Caius Valerius Opilio
>
>
>
> ----- Original Message -----
<-------- size=-1 color="#008000">> From: "De brevitate vitae" <schae--------paxromana@-------->-------->
> To: <novaroma@-------->
> Sent: Friday, February 09, 2001 4:42 PM
> Subject: [novaroma] Wo liegt Rom?
>
>
> > Salve Römer,
> >
> > ich, Caius Valerius Opilio habe mir seit meiner frühesten
Kindheit diese
> Frage gestellt. Seit ich zum ersten Male im Jahre 1976 n. Chr. in
den Genuss
> > kam, in der Schule am Geschichtsunter-
> > richt teilnehmen zu dürfen, nachdem ich zuvor durch unseren
> "Dorfschullehrer" in der Grundschule von der keltischen und
römischen
> Vergangenheit meiner Heimat am Flumen Saravus erfahren habe, war der
> göttliche Funke endlich entzündet.
> >
> > Es war so, als hätte ich von Dingen ge-
> > wußt, von denen ich zuvor nie etwas gehört habe. Als wäre mir die
Existenz
> von Pompei bekannt gewesen, bevor ich je etwas darüber gelesen
hätte. Sei's,
> wie es sei. Meine Liebe für alles Römische war geboren. Von Anfang
an war es
> mein Verlangen, nachzuempfinden, wie römisches Leben, wie vor allem
der
> römische Alltag funktioniert hat. Es ist unbestritten, daß Menschen
um so
> mehr einen Raum als Heimat empfinden, je mehr sie über diesen Raum
Bescheid
> wissen. Und es ist auch unbestreitbar, daß die Identifizierung mit
der
> Heimat ein sehr wichtiges Stück Lebensqualität ist (1).
> >
> > Nach meiner Ausbildung habe ich gezielt nach diesem Stück
Lebensqualität
> gesucht. Ich konnte die bedeutsamen Überreste des gallo-römischen
Vicus in
> Schwarzenacker (Homburg/Saar)besuchen. Hatte ich diese doch während
meiner
> Schulausflüge mit unserem o. g. "Dorfschullehrer" bereits
kennengelernt.
> >
> > Ich hörte von Kelten, Germanen und Römern. Erste und letztere
spielten in
> der Geschichte meiner geliebten Heimat die größere Rolle. Sie war
Teil der
> römischen Provinz Belgiga, Teil Galliens.
> >
> > Auch in meiner Heimat gab und gibt es Römerstraßen, und wie alle
Straßen
> führten und führen diese nach Rom. Doch nach welchem Rom? Nicht das
> politische, kriegerische, menschenverachtende Rom erweckte mein
Interesse.
> Nein, es war die Geschichte der einfachen Menschen in meiner Region
zur Zeit
> des römischen Imperiums. So führten mich die alten und neuen
Straßen nach
> Norden. Wieso liegt Rom im Norden, wird sich mancher von Euch
fragen?
> >
> > In den Jahren 19 bis 12 v. Chr. erfolgte die eigentliche
Einbindung
> Galliens in die römische Verwaltung. Durch den Ausbau der großen
Fernstraßen
> wollte Augustus im Jahre 19 v. Chr. mit Agrippa die Voraussetzung
dafür
> schaffen, das Land an Mosel und Saar verwaltungsmäßig in den Griff
zu
> bekommen. Die Straße durch das Moseltal sollte später zur
Hauptverkehrsader
> des Moselraums werden. Im Zuge dieser Straße wurde im Jahre 17 v.
Chr. in
> der Nähe der heutigen Römerbrücke (!) in Trier eine Holzbrücke
errichtet, an
> die sich eine geometrisch geordnete Neusiedlung mit dem Namen
Augusta
> Treverorum anschloß (2).
> >
> > Da war es nun, mein Rom - mein Rom an der Mosel, zu dem zwar
beiweitem
> nicht alle Straßen führen, jedoch etliche. Und von diesen Straßen
habe ich
> in den letzten Jahren regen Gebrauch gemacht, solange bis Trier, die
> Augustusstadt der Treverer nicht mehr aus meinen Gedanken zu
verbannen war.
> Nirgendwo ist Deutschland römischer, als an der Mosel.
> >
> > Nach Ausonius lagen die Landhäuser angelehnt an die mit Weinbergen
> bedeckten Felswände; Trier, mit anderen Worten die Stadt, deren Ruf
von den
> Moselwassern bis zum Rhein geragen wurde (3). Oder wie Goethe einst
sagte:
> "Diese Gegend mußte einfach eine Stadt heranlocken."
> >
> > Wie Ihr seht, Römer, liegt Rom direkt vor unserer Haustür.
Erfreuen wir
> uns an unseren großartigen Bodendenkmälern, die uns die Geschichte
Roms auf
> unschätzbare Weise näher bringen. Erfreuen wir uns an unseren
europäischen
> Vergangenheit und nicht zuletzt an unserer europäischen Zukunft.
Rom ist in
> uns allen, Rom ist in uns Europäern. Welch Gottesgeschenk ist es
doch, daß
> unsere Erde voller römischer Zeugnisse ist, Zeugnisse römischen
> Alltagslebens. In meinem Heimatdorf kann ich zu Fuß über die Felder
gehen,
> und wenn ich mich auf vielen zur Erde bücke, finde ich ohne große
> Anstrengungen Scherben römischer Keramik.
> >
> > Doch das größte aller Geschenke ist die Augustusstadt der
Treverer, das
> heutige Trier. Einst Capitale des weströmischen Reiches. mein
kleines,
> nahegelegenes Rom. Die führenden Köpfe der Nova Roma sollen, so
habe ich
> gehört, in Amerika sitzen. Doch wo ist deren Rom?
> >
> > Meiner Meinung nach wäre es besser und wichtiger, daß sich die
römischen
> Bürger der Provinz Germania auf der lokalen Egroups-Seite mitteilen
würden,
> als auf der internationalen. Rom liegt in Europa und nicht in
Amerika. Daran
> ändern auch hunderte von amerikanischen Spielfilmen (z. B.
Gladiator)
> nichts.
> >
> > Bringt die Nova Roma nach Hause, bringt sie nach Europa!
> >
> > Vale,
> >
> > Euer Caius Valerius Opilio
> >
> >
> > 10. Februar 2001 n. Chr.
> >
> > --
> >
> > Für kinderleichte Aufnahmen: die Fujifilm Digitalcamera FinePix
1300. UVP
> > des Herstellers DM 698 - aber unter
www.ihrpreis.de/partner/freenet-fuji
> > bestimmen Sie den Preis. IhrPreis.de - Aus Freude am Sparen
> >
> >
> >
> >
> >
|
| Subject: |
[novaroma] Re: Freedom of Linguistic Expression |
| From: |
"M. Apollonius Formosanus" <bvm3@--------> |
| Date: |
Fri, 9 Feb 2001 19:20:45 +0100 |
|
M. Apollonius Formosanus Priscillae Vediae Serenae Curatrici Sermonis
S.P.D.
My dear Curatrix, in criticising one decision of yours (and doing so
strongly), I am not intending to establish personal enmity between us
(if I can help it), nor to cast aspersions on the many good decisions
you have made and responsible job you have been doing. I regret that
the internet seems to make strong disagreement on an issue with
normal civility and personal good will towards the person with whom
one disagrees difficult to communicate.
I just wished to comment on one very important misapprehension you
had about a very important point in my post. You write:
>> But to declare a message in all of the world's languages
other than English spoken by a civis or other list member "lingua non
grata" unless it has an English translation walking beside it to keep
an eye on the foreigner so to speak, will be perceived as
patronising, unwelcoming, and a gratuitous infringement of the
freedom of cives and other list members.>>
Ah, here is the *censorship* myth again. I find it curious that
you assume the reason for translations must truly be a need to "keep
an eye" on people as opposed to the stated reason of simply being
understood by the members of this list.
_________
No, *I* at least had no suspicions about censorship. In my extended
metaphor I was trying to convey a fictional little picture of some
illiberal land inhabited by languages (not people) which so suspect
foreign languges that they assign a local language-citizen to keep an
eye on the visiting foreign languages at every moment.
The point of that extended metaphor was to strikingly point up the
way in which your proposed policy would seem to make Nova Roma show a
suspicious and condescending attitude towards some citizens' and
other list members' native or preferred tongues by implying that they
are second class languages that are not allowed to be used alone.
Which in turn says something about the citizens and list members
themselves who may have regrettably failed to have been born to
English-speaking parents. And I think that the inequality that that
implies among our citizens is an undesirable thing to have.
You have in your letter tried to defend yourself as though from
personal attack, but you have not dealt with the issues involved on
their merits. I think that the merits of the matter are precisely
what we should be debating.
I shall be responding to Vedius separately so that you will have no
sususpicion that I am confusing the independent two of you.
Vale!
Marcus Apollonius Formosanus, Aedilis Plebeius Novae Romae
Paterfamilias Gentis Apolloniae (http://www.crosswinds.net/~bvm3/)
Moderator et Praeceptor Sodalitatis Latinitatis; Scriba Censorius;
Musaeus Collegii Polyhymniae Sodalitatis Musarum
ICQ# 61698049 AIM: MAFormosanus MSN: Formosanus
Civis Novae Romae in Silesia, Polonia
Minervium Virtuale: http://www.crosswinds.net/~bvm3/Minervium.htm
The Gens Apollonia is open to new members.
Ave nostra Respublica Libera - Nova Roma!
________________________________________
Si vis omnia tibi subicere, te subice Rationi. (Seneca)
(Se vi deziras subigi al vi chion, subigu vin al Racio)
________________________________________
|
| Subject: |
[novaroma] Re: Freedom of Linguistic Expression |
| From: |
"M. Apollonius Formosanus" <bvm3@--------> |
| Date: |
Fri, 9 Feb 2001 19:20:45 +0100 |
|
M. Apollonius Formosanus Priscillae Vediae Serenae Curatrici Sermonis
S.P.D.
My dear Curatrix, in criticising one decision of yours (and doing so
strongly), I am not intending to establish personal enmity between us
(if I can help it), nor to cast aspersions on the many good decisions
you have made and responsible job you have been doing. I regret that
the internet seems to make strong disagreement on an issue with
normal civility and personal good will towards the person with whom
one disagrees difficult to communicate.
I just wished to comment on one very important misapprehension you
had about a very important point in my post. You write:
>> But to declare a message in all of the world's languages
other than English spoken by a civis or other list member "lingua non
grata" unless it has an English translation walking beside it to keep
an eye on the foreigner so to speak, will be perceived as
patronising, unwelcoming, and a gratuitous infringement of the
freedom of cives and other list members.>>
Ah, here is the *censorship* myth again. I find it curious that
you assume the reason for translations must truly be a need to "keep
an eye" on people as opposed to the stated reason of simply being
understood by the members of this list.
_________
No, *I* at least had no suspicions about censorship. In my extended
metaphor I was trying to convey a fictional little picture of some
illiberal land inhabited by languages (not people) which so suspect
foreign languges that they assign a local language-citizen to keep an
eye on the visiting foreign languages at every moment.
The point of that extended metaphor was to strikingly point up the
way in which your proposed policy would seem to make Nova Roma show a
suspicious and condescending attitude towards some citizens' and
other list members' native or preferred tongues by implying that they
are second class languages that are not allowed to be used alone.
Which in turn says something about the citizens and list members
themselves who may have regrettably failed to have been born to
English-speaking parents. And I think that the inequality that that
implies among our citizens is an undesirable thing to have.
You have in your letter tried to defend yourself as though from
personal attack, but you have not dealt with the issues involved on
their merits. I think that the merits of the matter are precisely
what we should be debating.
I shall be responding to Vedius separately so that you will have no
sususpicion that I am confusing the independent two of you.
Vale!
Marcus Apollonius Formosanus, Aedilis Plebeius Novae Romae
Paterfamilias Gentis Apolloniae (http://www.crosswinds.net/~bvm3/)
Moderator et Praeceptor Sodalitatis Latinitatis; Scriba Censorius;
Musaeus Collegii Polyhymniae Sodalitatis Musarum
ICQ# 61698049 AIM: MAFormosanus MSN: Formosanus
Civis Novae Romae in Silesia, Polonia
Minervium Virtuale: http://www.crosswinds.net/~bvm3/Minervium.htm
The Gens Apollonia is open to new members.
Ave nostra Respublica Libera - Nova Roma!
________________________________________
Si vis omnia tibi subicere, te subice Rationi. (Seneca)
(Se vi deziras subigi al vi chion, subigu vin al Racio)
________________________________________
|
| Subject: |
[novaroma] Re: Freedom of Lingusitic Expression |
| From: |
"M. Apollonius Formosanus" <bvm3@--------> |
| Date: |
Sat, 10 Feb 2001 01:08:12 +0100 |
|
M. Apollonius Formosanus F. Vedio Germanico Consuli S.P.D.
You have written:
"One of the signs of insanity is to keep doing the same thing
expecting a different outcome. Without presenting one iota of new
argument, what made you think the response would be any different?"
The Curatrix Sermonis is continuing to assert her (IMHO misguided)
policy every time it is criticised without one iota of new argument.
Do you regard that as a sign of her present or impending insanity?
And why should she suppose that reaffirming an offensive policy with
no change whatsoever would get a different response from the public?
She does not have a consensus on this and should make a little
modification so that it does not make so many people upset. The List
does not belong to her alone but to all of us.
"And, as has already been mentioned, our curatrix didn't rebuff you.
I did, and do."
Inasmuch as she has conceded no point, but has taken everything I
and others have said as something to defend herself against instead
of something to consider seriously, I consider myself rebuffed by her
too.
>Unfortunately, Consul Vedius chose to treat it as a
>challenge to his authority (or his wife's), and just tried to
>intimidate me rather than consider my proposal on its merits.
"What I chose to treat as a challenge (not to my authority, but to
the well-being and concordia of Nova Roma) was your threat to
initiate a long-term campaign of disruption and discord until and
unless you got your way."
The status quo was disturbed by the Curatrix taking it upon herself
to remove a freedom that we previously had. That there is a reaction
to that which will last until our freedom is restored is a matter of
course, and the idea that anyone would suppose otherwise is
incredible. That is not a "threat" but a simple prediction, and that
is the way I presented it in the context of my letter to you - NOT as
a personal threat.
"A 'bruising and disagreeable campaign' you called it."
Again you quote me out of context. I wrote those words to express my
*dislike and repugnance* for such a thing in commending my plan for a
study committee so that we would *not* have to go through such a
thing. I thought that we could both agree that it was undesirable,
and that a Linguistic Policy Study Committee under your sponsorship
that would be beneficial to all Nova Roma and lead to a decrease of
tension, some welcome reconciliation, and some good
carefully-considered policies for our future.
"You yourself compared it to last year's self-righteous campaign
against the 'gender edictum', and said the issue 'is not going to go
away' (at least until you get what you want)."
I am sure that I did not say it was "self-righteous" :-) And why do
you think that any issue should go away when a magistrate takes a
position that a minority (?) thinks is seriously wrong and completely
refuses to make the smallest compromise on it?
Vedi, mi Consul, I am working for Nova Roma too, and I do not think
that giving the language of one language community a privileged
status by deliberate policy and compulsion (as opposed to simple
force of numbers and freedom of choice) is good for us. I would like
to preserve Concordia too, provided that there is a way for me to
work for the equality and fair linguistic policy that are important
to me, and I proposed the study committee precisely to preserve
Concordia and enable progress to linguistic Iustitia at the same
time.
We should not focus on *who* wants what, but on *what* has merit to
deserve being wanted. I would like to go beyond personal attacks,
defences and counterattacks, and wrestle with the real issues
constructively and in a situation in which the decision is not in the
hands of just one person.
The critics of linguisitic inequality are not simply going to cave
in. But at least as far as I am concerned, I would welcome a chance
to move forward in a non-confrontational manner. I gave you one
proposal to enable that. I also stand ready to listen to any
proposals of yours to the same effect.
Vale!
Marcus Apollonius Formosanus, Aedilis Plebeius Novae Romae
Paterfamilias Gentis Apolloniae (http://www.crosswinds.net/~bvm3/)
Moderator et Praeceptor Sodalitatis Latinitatis; Scriba Censorius;
Musaeus Collegii Polyhymniae Sodalitatis Musarum
ICQ# 61698049 AIM: MAFormosanus MSN: Formosanus
Civis Novae Romae in Silesia, Polonia
Minervium Virtuale: http://www.crosswinds.net/~bvm3/Minervium.htm
The Gens Apollonia is open to new members.
Ave nostra Respublica Libera - Nova Roma!
________________________________________
Si vis omnia tibi subicere, te subice Rationi. (Seneca)
(Se vi deziras subigi al vi chion, subigu vin al Racio)
________________________________________
|
| Subject: |
Re: [novaroma] Wo liegt Rom? |
| From: |
Michel Loos <loos@--------> |
| Date: |
Fri, 09 Feb 2001 23:39:10 -0200 |
|
Since your translation was not complete I finished it
Quintus Sertorius wrote:
>
> Salvo of Romans, I, Caius Valerius Opilio asked since my earliest childhood
> this question to me. Since I came to the first time in the year 1976 A.D.
> into the benefit of being allowed to participate in the school in historical
> instruction after I had experienced before by our " village school teacher "
> in the primary school of the keltischen and Roman past of my homeland at the
> Flumen Saravus, the goettliche spark was finally ignited. It was like that,
> as if I would have known from things, of which I had before never somewhat
> heard. As would be me the existence of Pompei admits been, before I would
> have read ever somewhat over it. Sei's, as it is. My love for all Roman one
> was born. From the outset it was my demand to have a feeling for like Roman
> life, as above all the Roman everyday life functioned. It is undisputed that
> humans feel the more a space than homeland, the know more to them about this
> space. And it is also incontestable that the identifier with the homeland is
> a very important piece of quality of life (1). For my formation I looked
> quality of life up directly after this piece. I knew the important remnants
> of the gallo Roman Vicus in black field (Homburg/Saar)besuchen. had I these
> nevertheless during my school trips with our o. g. " village school teachers
> " already become acquainted with. I heard of Kelten, Teutons and Romans.
> First and the latters played the larger role in the history of my loved
> homeland. It was part of the Roman province Belgiga, part of Galliens. Also
> in my homeland and give there were Roman roads, and like all roads and lead
> these led to Rome nevertheless to which Rome? Not political, martial,
> contempting for human beings Rome aroused my interest. No, it was the
> history of simple humans in my region at present the Roman Imperiums. Thus
> the old and new roads led me to the north. Why is Rome appropriate for some
> of you in the north, will ask oneself? In the years 19 to 12 v. Chr. took
> place
the actual incorpration of Gaul in the Roman Administration. Augustus
with Agrippa wanted in 19b.c, through the building of long reaching
roads, achieve the necessary premisses in order to be able to control
adminastively the land between Mosel and Saar.
Along this road the first wooden bridge was build, in 17bc, near todays
Roman Bridge (!) in Trier. And near this bridge was born the geometrical
arrangement of the colony of Augusta Trevorum.
Now this was my Rome - My Rome upon Mosel, far from all roads lead to
it, but several do. And those roads I used much this last years, since
Trier the August city of the Trevires did n t leave my mind. Nowhere is
germany more Roman than near the Mosel.
Following Ausonius, the Villas were buildnear the vineyard covered
cliffs; Trier, with other words the City, whose call was heard from the
waters of the Mosel to the Rhine.
Or as said Goethe " This country side had to atract a city".
Like you can see, Romans, Rome is just in front of our doors. Let's
rejoy to our wonderful monuments, which bring closer to us the Roman
History in this innestimable manner. Let's rejoice to our European past
and not least to our European future.
Rome is in us all, Rome is in us Europeans. What a present from the
gods, that our land is full of roman witnesses, witnesses of the
everyday life of Rome. In the village I was born , I can walk through
the fields and while leaning to the soil, without any special efforts I
will find fragments of roman ceramique.
Anyway the largest present of all is the August city of the Trevires,
todays Trier. Formerely capital of the Western Roman Empire. My small
little neighbour Rome. The
leading heads of NovaRoma are in America, so I have been told. But where
is their Rome ?
In my opinion would it be better and more important that the citizens of
the porvince Germania communicate on the local e-group instead of the
international. Rome is in Europe not in America; And thousands of
american movies (for ex. Gladiator) will not change that.
Bring Rome back home, bring her to Europe.
Vale
Your Caius Valerius Opilio
Transl Manius Villius Limitanus
>
> ----- Original Message -----
> From: "De brevitate vitae" <schaefer.paxromana@-------->
> To: <novaroma@-------->
> Sent: Friday, February 09, 2001 6:42 PM
> Subject: [novaroma] Wo liegt Rom?
>
> Salve Römer,
>
> ich, Caius Valerius Opilio habe mir seit meiner frühesten Kindheit diese
> Frage gestellt. Seit ich zum ersten Male im Jahre 1976 n. Chr. in den Genuss
> kam, in der Schule am Geschichtsunter-
> richt teilnehmen zu dürfen, nachdem ich zuvor durch unseren
> "Dorfschullehrer" in der Grundschule von der keltischen und römischen
> Vergangenheit meiner Heimat am Flumen Saravus erfahren habe, war der
> göttliche Funke endlich entzündet.
>
> Es war so, als hätte ich von Dingen ge-
> wußt, von denen ich zuvor nie etwas gehört habe. Als wäre mir die Existenz
> von Pompei bekannt gewesen, bevor ich je etwas darüber gelesen hätte. Sei's,
> wie es sei. Meine Liebe für alles Römische war geboren. Von Anfang an war es
> mein Verlangen, nachzuempfinden, wie römisches Leben, wie vor allem der
> römische Alltag funktioniert hat. Es ist unbestritten, daß Menschen um so
> mehr einen Raum als Heimat empfinden, je mehr sie über diesen Raum Bescheid
> wissen. Und es ist auch unbestreitbar, daß die Identifizierung mit der
> Heimat ein sehr wichtiges Stück Lebensqualität ist (1).
>
> Nach meiner Ausbildung habe ich gezielt nach diesem Stück Lebensqualität
> gesucht. Ich konnte die bedeutsamen Überreste des gallo-römischen Vicus in
> Schwarzenacker (Homburg/Saar)besuchen. Hatte ich diese doch während meiner
> Schulausflüge mit unserem o. g. "Dorfschullehrer" bereits kennengelernt.
>
> Ich hörte von Kelten, Germanen und Römern. Erste und letztere spielten in
> der Geschichte meiner geliebten Heimat die größere Rolle. Sie war Teil der
> römischen Provinz Belgiga, Teil Galliens.
>
> Auch in meiner Heimat gab und gibt es Römerstraßen, und wie alle Straßen
> führten und führen diese nach Rom. Doch nach welchem Rom? Nicht das
> politische, kriegerische, menschenverachtende Rom erweckte mein Interesse.
> Nein, es war die Geschichte der einfachen Menschen in meiner Region zur Zeit
> des römischen Imperiums. So führten mich die alten und neuen Straßen nach
> Norden. Wieso liegt Rom im Norden, wird sich mancher von Euch fragen?
>
> In den Jahren 19 bis 12 v. Chr. erfolgte die eigentliche Einbindung Galliens
> in die römische Verwaltung. Durch den Ausbau der großen Fernstraßen wollte
> Augustus im Jahre 19 v. Chr. mit Agrippa die Voraussetzung dafür schaffen,
> das Land an Mosel und Saar verwaltungsmäßig in den Griff zu bekommen. Die
> Straße durch das Moseltal sollte später zur Hauptverkehrsader des Moselraums
> werden. Im Zuge dieser Straße wurde im Jahre 17 v. Chr. in der Nähe der
> heutigen Römerbrücke (!) in Trier eine Holzbrücke errichtet, an die sich
> eine geometrisch geordnete Neusiedlung mit dem Namen Augusta Treverorum
> anschloß (2).
>
> Da war es nun, mein Rom - mein Rom an der Mosel, zu dem zwar beiweitem nicht
> alle Straßen führen, jedoch etliche. Und von diesen Straßen habe ich in den
> letzten Jahren regen Gebrauch gemacht, solange bis Trier, die Augustusstadt
> der Treverer nicht mehr aus meinen Gedanken zu verbannen war. Nirgendwo ist
> Deutschland römischer, als an der Mosel.
>
> Nach Ausonius lagen die Landhäuser angelehnt an die mit Weinbergen bedeckten
> Felswände; Trier, mit anderen Worten die Stadt, deren Ruf von den
> Moselwassern bis zum Rhein geragen wurde (3). Oder wie Goethe einst sagte:
> "Diese Gegend mußte einfach eine Stadt heranlocken."
>
> Wie Ihr seht, Römer, liegt Rom direkt vor unserer Haustür. Erfreuen wir uns
> an unseren großartigen Bodendenkmälern, die uns die Geschichte Roms auf
> unschätzbare Weise näher bringen. Erfreuen wir uns an unseren europäischen
> Vergangenheit und nicht zuletzt an unserer europäischen Zukunft. Rom ist in
> uns allen, Rom ist in uns Europäern. Welch Gottesgeschenk ist es doch, daß
> unsere Erde voller römischer Zeugnisse ist, Zeugnisse römischen
> Alltagslebens. In meinem Heimatdorf kann ich zu Fuß über die Felder gehen,
> und wenn ich mich auf vielen zur Erde bücke, finde ich ohne große
> Anstrengungen Scherben römischer Keramik.
>
> Doch das größte aller Geschenke ist die Augustusstadt der Treverer, das
> heutige Trier. Einst Capitale des weströmischen Reiches. mein kleines,
> nahegelegenes Rom. Die führenden Köpfe der Nova Roma sollen, so habe ich
> gehört, in Amerika sitzen. Doch wo ist deren Rom?
>
> Meiner Meinung nach wäre es besser und wichtiger, daß sich die römischen
> Bürger der Provinz Germania auf der lokalen Egroups-Seite mitteilen würden,
> als auf der internationalen. Rom liegt in Europa und nicht in Amerika. Daran
> ändern auch hunderte von amerikanischen Spielfilmen (z. B. Gladiator)
> nichts.
>
> Bringt die Nova Roma nach Hause, bringt sie nach Europa!
>
> Vale,
>
> Euer Caius Valerius Opilio
>
> 10. Februar 2001 n. Chr.
>
> --
>
> Für kinderleichte Aufnahmen: die Fujifilm Digitalcamera FinePix 1300. UVP
> des Herstellers DM 698 - aber unter www.ihrpreis.de/partner/freenet-fuji
> bestimmen Sie den Preis. IhrPreis.de - Aus Freude am Sparen
>
|
| Subject: |
Re: [novaroma] Length of Elections |
| From: |
Piparskegg UllRsson <catamount_grange@--------> |
| Date: |
Fri, 09 Feb 2001 18:00:10 -0600 |
|
Avete,
How about?
Major elections start on one market day, subject to good auspices, and end on the second following.
This would give 17 days, if my math is correct.
By-elections, one market day to the next.
--
===========================================
In Amicus sub Fidelis, Benedicte Omnes!
- Piperbarbus Ullerius Venator
Cives, Paterfamilias Gens Ulleria
|
| Subject: |
Re: [novaroma] Wo liegt Rom? (Nachtrag) |
| From: |
tekwkp@-------- |
| Date: |
Fri, 9 Feb 2001 21:38:58 EST |
|
Salvete citizens of Nova Roma:
The point is made. Now can we can we not proceed with the principals, the
ideals, ideas, that attracted all of us to Nova Roma. Enough is enough. A
'number' of my forebears knew/learned English as a second language, but they
learned it as part of the, shall I say, mechanism. Both sides, though my
maternal side were more 'recent'
immigrants, back to the 1880s. My maternal grandmother, who was born in 1883
[I ain't that old, as my Pater, could tell all of you] learned English early
on, because it was the thing needed. Her family, and that of her husband,
were Mennonites from the Ukraine, then known as White Russia. The point, for
me, is that my grandmother and her siblings, learned 'English,' because it
was the ultimate way to cope. For her, it was easy to communicate with her
children in German, her Bible was printed in Deutsche. She felt more
comfortable in communicating in German to her 5 children. So it was, but
there was a translation. It went on. Who of us, my maternal cousins, can now
use that language. None of us! I have gone on too long, but only to make a
point. More is the pity, that we, the Citizens of Nova Roma, cannot
communicate in one language: Latin, but we can't. I have forgot the Latin I
learned as a child. I feel uncomfortable that Latin is considered a dead
language. Of that, I am not sure, not in the least bit. Latin is the root of
most languages. English has surpassed other languages, as universal. I know
what I am speaking of, in this regard, bcause of travel to other countries. A
necessity, in these times, for many reasons, good and not so good. I am not
speaking as an arrogant American, but rather a person who has some travel
beneath his belt. The bottom line is Denari, tourist trade. Can not Nova Roma
revert to it's all important, fundamenal mission. Thank you all, and, Amen.
Enough.
Lentulus Cornelius Drusus
|
| Subject: |
[novaroma] Re: Wo liegt Rom? |
| From: |
razenna@-------- |
| Date: |
Sat, 10 Feb 2001 02:39:23 -0000 |
|
Roma liegt nicht in Europa. Nicht im irgendein Land. Roma liegt in
der Seele. Und, ein Tag, Roma mit uns durch die Sternen mit uns
gehen.
Di Deaeque te ament.
Caius Aelius Ericius.
--- In novaroma@--------, De brevitate vitae <schaefer.paxromana@f...>
wrote:
> Salve Römer,
>
> ich, Caius Valerius Opilio habe mir seit meiner frühesten Kindheit
diese Frage gestellt. Seit ich zum ersten Male im Jahre 1976 n. Chr.
in den Genuss
> kam, in der Schule am Geschichtsunter-
> richt teilnehmen zu dürfen, nachdem ich zuvor durch unseren
"Dorfschullehrer" in der Grundschule von der keltischen und römischen
Vergangenheit meiner Heimat am Flumen Saravus erfahren habe, war der
göttliche Funke endlich entzündet.
>
> Es war so, als hätte ich von Dingen ge-
> wußt, von denen ich zuvor nie etwas gehört habe. Als wäre mir die
Existenz von Pompei bekannt gewesen, bevor ich je etwas darüber
gelesen hätte. Sei's, wie es sei. Meine Liebe für alles Römische war
geboren. Von Anfang an war es mein Verlangen, nachzuempfinden, wie
römisches Leben, wie vor allem der römische Alltag funktioniert hat.
Es ist unbestritten, daß Menschen um so mehr einen Raum als Heimat
empfinden, je mehr sie über diesen Raum Bescheid wissen. Und es ist
auch unbestreitbar, daß die Identifizierung mit der Heimat ein sehr
wichtiges Stück Lebensqualität ist (1).
>
> Nach meiner Ausbildung habe ich gezielt nach diesem Stück
Lebensqualität gesucht. Ich konnte die bedeutsamen Überreste des
gallo-römischen Vicus in Schwarzenacker (Homburg/Saar)besuchen. Hatte
ich diese doch während meiner Schulausflüge mit unserem o. g.
"Dorfschullehrer" bereits kennengelernt.
>
> Ich hörte von Kelten, Germanen und Römern. Erste und letztere
spielten in der Geschichte meiner geliebten Heimat die größere Rolle.
Sie war Teil der römischen Provinz Belgiga, Teil Galliens.
>
> Auch in meiner Heimat gab und gibt es Römerstraßen, und wie alle
Straßen führten und führen diese nach Rom. Doch nach welchem Rom?
Nicht das politische, kriegerische, menschenverachtende Rom erweckte
mein Interesse. Nein, es war die Geschichte der einfachen Menschen in
meiner Region zur Zeit des römischen Imperiums. So führten mich die
alten und neuen Straßen nach Norden. Wieso liegt Rom im Norden, wird
sich mancher von Euch fragen?
>
> In den Jahren 19 bis 12 v. Chr. erfolgte die eigentliche Einbindung
Galliens in die römische Verwaltung. Durch den Ausbau der großen
Fernstraßen wollte Augustus im Jahre 19 v. Chr. mit Agrippa die
Voraussetzung dafür schaffen, das Land an Mosel und Saar
verwaltungsmäßig in den Griff zu bekommen. Die Straße durch das
Moseltal sollte später zur Hauptverkehrsader des Moselraums werden. Im
Zuge dieser Straße wurde im Jahre 17 v. Chr. in der Nähe der heutigen
Römerbrücke (!) in Trier eine Holzbrücke errichtet, an die sich eine
geometrisch geordnete Neusiedlung mit dem Namen Augusta Treverorum
anschloß (2).
>
> Da war es nun, mein Rom - mein Rom an der Mosel, zu dem zwar
beiweitem nicht alle Straßen führen, jedoch etliche. Und von diesen
Straßen habe ich in den letzten Jahren regen Gebrauch gemacht, solange
bis Trier, die Augustusstadt der Treverer nicht mehr aus meinen
Gedanken zu verbannen war. Nirgendwo ist Deutschland römischer, als an
der Mosel.
>
> Nach Ausonius lagen die Landhäuser angelehnt an die mit Weinbergen
bedeckten Felswände; Trier, mit anderen Worten die Stadt, deren Ruf
von den Moselwassern bis zum Rhein geragen wurde (3). Oder wie Goethe
einst sagte: "Diese Gegend mußte einfach eine Stadt heranlocken."
>
> Wie Ihr seht, Römer, liegt Rom direkt vor unserer Haustür. Erfreuen
wir uns an unseren großartigen Bodendenkmälern, die uns die Geschichte
Roms auf unschätzbare Weise näher bringen. Erfreuen wir uns an unseren
europäischen Vergangenheit und nicht zuletzt an unserer europäischen
Zukunft. Rom ist in uns allen, Rom ist in uns Europäern. Welch
Gottesgeschenk ist es doch, daß unsere Erde voller römischer Zeugnisse
ist, Zeugnisse römischen Alltagslebens. In meinem Heimatdorf kann ich
zu Fuß über die Felder gehen, und wenn ich mich auf vielen zur Erde
bücke, finde ich ohne große Anstrengungen Scherben römischer Keramik.
>
> Doch das größte aller Geschenke ist die Augustusstadt der Treverer,
das heutige Trier. Einst Capitale des weströmischen Reiches. mein
kleines, nahegelegenes Rom. Die führenden Köpfe der Nova Roma sollen,
so habe ich gehört, in Amerika sitzen. Doch wo ist deren Rom?
>
> Meiner Meinung nach wäre es besser und wichtiger, daß sich die
römischen Bürger der Provinz Germania auf der lokalen Egroups-Seite
mitteilen würden, als auf der internationalen. Rom liegt in Europa und
nicht in Amerika. Daran ändern auch hunderte von amerikanischen
Spielfilmen (z. B. Gladiator) nichts.
>
> Bringt die Nova Roma nach Hause, bringt sie nach Europa!
>
> Vale,
>
> Euer Caius Valerius Opilio
>
>
> 10. Februar 2001 n. Chr.
>
> --
>
> Für kinderleichte Aufnahmen: die Fujifilm Digitalcamera FinePix
1300. UVP
> des Herstellers DM 698 - aber unter
www.ihrpreis.de/partner/freenet-fuji
> bestimmen Sie den Preis. IhrPreis.de - Aus Freude am Sparen
|
| Subject: |
Re: [novaroma] Re: Wo liegt Rom? |
| From: |
Michel Loos <loos@--------> |
| Date: |
Sat, 10 Feb 2001 00:51:22 -0200 |
|
razenna@-------- wrote:
>
> Roma liegt nicht in Europa. Nicht im irgendein Land. Roma liegt in
> der Seele. Und, ein Tag, Roma mit uns durch die Sternen mit uns
> gehen.
Rome is not in Europe, Rome nor in any other country. Rome is in [our]
soul.
And, one day, Rome will travel with us through the stars. (NT. I think
that is what it should have said)
>
> Di Deaeque te ament.
> Caius Aelius Ericius.
T: Manius Villius Limitanus
>
> --- In novaroma@--------, De brevitate vitae <schaefer.paxromana@f...>
> wrote:
> > Salve Römer,
> >
> > ich, Caius Valerius Opilio habe mir seit meiner frühesten Kindheit
> diese Frage gestellt. Seit ich zum ersten Male im Jahre 1976 n. Chr.
> in den Genuss
> > kam, in der Schule am Geschichtsunter-
> > richt teilnehmen zu dürfen, nachdem ich zuvor durch unseren
> "Dorfschullehrer" in der Grundschule von der keltischen und römischen
> Vergangenheit meiner Heimat am Flumen Saravus erfahren habe, war der
> göttliche Funke endlich entzündet.
> >
> > Es war so, als hätte ich von Dingen ge-
> > wußt, von denen ich zuvor nie etwas gehört habe. Als wäre mir die
> Existenz von Pompei bekannt gewesen, bevor ich je etwas darüber
> gelesen hätte. Sei's, wie es sei. Meine Liebe für alles Römische war
> geboren. Von Anfang an war es mein Verlangen, nachzuempfinden, wie
> römisches Leben, wie vor allem der römische Alltag funktioniert hat.
> Es ist unbestritten, daß Menschen um so mehr einen Raum als Heimat
> empfinden, je mehr sie über diesen Raum Bescheid wissen. Und es ist
> auch unbestreitbar, daß die Identifizierung mit der Heimat ein sehr
> wichtiges Stück Lebensqualität ist (1).
> >
> > Nach meiner Ausbildung habe ich gezielt nach diesem Stück
> Lebensqualität gesucht. Ich konnte die bedeutsamen Überreste des
> gallo-römischen Vicus in Schwarzenacker (Homburg/Saar)besuchen. Hatte
> ich diese doch während meiner Schulausflüge mit unserem o. g.
> "Dorfschullehrer" bereits kennengelernt.
> >
> > Ich hörte von Kelten, Germanen und Römern. Erste und letztere
> spielten in der Geschichte meiner geliebten Heimat die größere Rolle.
> Sie war Teil der römischen Provinz Belgiga, Teil Galliens.
> >
> > Auch in meiner Heimat gab und gibt es Römerstraßen, und wie alle
> Straßen führten und führen diese nach Rom. Doch nach welchem Rom?
> Nicht das politische, kriegerische, menschenverachtende Rom erweckte
> mein Interesse. Nein, es war die Geschichte der einfachen Menschen in
> meiner Region zur Zeit des römischen Imperiums. So führten mich die
> alten und neuen Straßen nach Norden. Wieso liegt Rom im Norden, wird
> sich mancher von Euch fragen?
> >
> > In den Jahren 19 bis 12 v. Chr. erfolgte die eigentliche Einbindung
> Galliens in die römische Verwaltung. Durch den Ausbau der großen
> Fernstraßen wollte Augustus im Jahre 19 v. Chr. mit Agrippa die
> Voraussetzung dafür schaffen, das Land an Mosel und Saar
> verwaltungsmäßig in den Griff zu bekommen. Die Straße durch das
> Moseltal sollte später zur Hauptverkehrsader des Moselraums werden. Im
> Zuge dieser Straße wurde im Jahre 17 v. Chr. in der Nähe der heutigen
> Römerbrücke (!) in Trier eine Holzbrücke errichtet, an die sich eine
> geometrisch geordnete Neusiedlung mit dem Namen Augusta Treverorum
> anschloß (2).
> >
> > Da war es nun, mein Rom - mein Rom an der Mosel, zu dem zwar
> beiweitem nicht alle Straßen führen, jedoch etliche. Und von diesen
> Straßen habe ich in den letzten Jahren regen Gebrauch gemacht, solange
> bis Trier, die Augustusstadt der Treverer nicht mehr aus meinen
> Gedanken zu verbannen war. Nirgendwo ist Deutschland römischer, als an
> der Mosel.
> >
> > Nach Ausonius lagen die Landhäuser angelehnt an die mit Weinbergen
> bedeckten Felswände; Trier, mit anderen Worten die Stadt, deren Ruf
> von den Moselwassern bis zum Rhein geragen wurde (3). Oder wie Goethe
> einst sagte: "Diese Gegend mußte einfach eine Stadt heranlocken."
> >
> > Wie Ihr seht, Römer, liegt Rom direkt vor unserer Haustür. Erfreuen
> wir uns an unseren großartigen Bodendenkmälern, die uns die Geschichte
> Roms auf unschätzbare Weise näher bringen. Erfreuen wir uns an unseren
> europäischen Vergangenheit und nicht zuletzt an unserer europäischen
> Zukunft. Rom ist in uns allen, Rom ist in uns Europäern. Welch
> Gottesgeschenk ist es doch, daß unsere Erde voller römischer Zeugnisse
> ist, Zeugnisse römischen Alltagslebens. In meinem Heimatdorf kann ich
> zu Fuß über die Felder gehen, und wenn ich mich auf vielen zur Erde
> bücke, finde ich ohne große Anstrengungen Scherben römischer Keramik.
> >
> > Doch das größte aller Geschenke ist die Augustusstadt der Treverer,
> das heutige Trier. Einst Capitale des weströmischen Reiches. mein
> kleines, nahegelegenes Rom. Die führenden Köpfe der Nova Roma sollen,
> so habe ich gehört, in Amerika sitzen. Doch wo ist deren Rom?
> >
> > Meiner Meinung nach wäre es besser und wichtiger, daß sich die
> römischen Bürger der Provinz Germania auf der lokalen Egroups-Seite
> mitteilen würden, als auf der internationalen. Rom liegt in Europa und
> nicht in Amerika. Daran ändern auch hunderte von amerikanischen
> Spielfilmen (z. B. Gladiator) nichts.
> >
> > Bringt die Nova Roma nach Hause, bringt sie nach Europa!
> >
> > Vale,
> >
> > Euer Caius Valerius Opilio
> >
> >
> > 10. Februar 2001 n. Chr.
> >
> > --
> >
> > Für kinderleichte Aufnahmen: die Fujifilm Digitalcamera FinePix
> 1300. UVP
> > des Herstellers DM 698 - aber unter
> www.ihrpreis.de/partner/freenet-fuji
> > bestimmen Sie den Preis. IhrPreis.de - Aus Freude am Sparen
>
|
| Subject: |
[novaroma] ADMIN NOTE |
| From: |
justicecmo@-------- |
| Date: |
Sat, 10 Feb 2001 02:55:13 -0000 |
|
Salve,
I would like to thank those of you, on both ALL of the debate, who
have had the respect and maturity to abide by my directive to cease
postings on the "language" topic. Unfortunately, not everyone has
seen fit to abide by the directive and appropriate action has already
been taken in that case.
I will state here for the record, and with no malice or anger towards
anyone, that I will not tolerate the flagrant disregard for list
policy and directives that I issue regarding threads. I do not shut
down or censor discussion capriciously, and when I do, I do so after
the issue has either *clearly* become off-topic (i.e.: Faulkland
Islands) or has begun to generate public outcries for cessation, as
was the case here.
I would encourage all list member to re-familiarize themselves with
the guidelines of conduct for this list. I would also encourage
members to remember that when I *do* find myself in the position to
need to cease a topic or take action against a list member, I do so
according to my duty to uphold order and civility here, and for no
other reason. Anyone wishing to seek a more sinister motive will be
sorely disappointed.
As for the German-language posts appearing today, I will point out
that two posts generated seven replies from three different
translators (some of which appeared to have been incomplete or in
error). This is precisely the kind of situation the language policy
is intended to prevent. :) While I truly and sincerely appreciate
the desire of those who translated to be of help, I would suggest
that, going forward, if you would like to serve as a translator you
contact me privately and I will be more than happy to take advantage
of your services. Doing so will allow for a more orderly response
pattern here.
Do NOT reply to this post publicly, if there is anyone who has any
further comment or concern regarding this thread please contact me
*privately* at justicecmo@--------
Thank you for your cooperation.
Vale,
Priscilla Vedia Serena
Curatrix Sermonem
|
| Subject: |
Re: [novaroma] ADMIN NOTE |
| From: |
tekwkp@-------- |
| Date: |
Fri, 9 Feb 2001 22:37:55 EST |
|
Last note, Sulla. She has had more then enough. Thank you very much! Not so
much LOL in this instance. Now maybe the citizens can get down to the
ideal/philosphy of Nova Roma.
Lentulus Cornelius Drusus
Phew!!
|
| Subject: |
Re: [novaroma] ADMIN NOTE |
| From: |
"L. Cornelius Sulla" <alexious@--------> |
| Date: |
Fri, 9 Feb 2001 19:42:16 -0800 |
|
I agree!!!! :)
----- Original Message -----
From: <tekwkp@-------->
To: <novaroma@-------->
Sent: Friday, February 09, 2001 7:37 PM
Subject: Re: [novaroma] ADMIN NOTE
> Last note, Sulla. She has had more then enough. Thank you very much! Not
so
> much LOL in this instance. Now maybe the citizens can get down to the
> ideal/philosphy of Nova Roma.
>
> Lentulus Cornelius Drusus
>
> Phew!!
>
>
>
>
>
|
| Subject: |
Re: [novaroma] ADMIN NOTE - apology |
| From: |
"L. Cornelius Sulla" <alexious@--------> |
| Date: |
Fri, 9 Feb 2001 19:43:15 -0800 |
|
LOL oops I thought that was a private email. My apologizes.
Lucius Cornelius Sulla Felix
----- Original Message -----
From: "L. Cornelius Sulla" <alexious@-------->
To: <novaroma@-------->
Sent: Friday, February 09, 2001 7:42 PM
Subject: Re: [novaroma] ADMIN NOTE
> I agree!!!! :)
> ----- Original Message -----
> From: <tekwkp@-------->
> To: <novaroma@-------->
> Sent: Friday, February 09, 2001 7:37 PM
> Subject: Re: [novaroma] ADMIN NOTE
>
>
> > Last note, Sulla. She has had more then enough. Thank you very much! Not
> so
> > much LOL in this instance. Now maybe the citizens can get down to the
> > ideal/philosphy of Nova Roma.
> >
> > Lentulus Cornelius Drusus
> >
> > Phew!!
> >
> >
> >
> >
> >
>
>
>
>
>
>
|
| Subject: |
Re: [novaroma] ADMIN NOTE - apology |
| From: |
"L. Cornelius Sulla" <alexious@--------> |
| Date: |
Fri, 9 Feb 2001 19:43:15 -0800 |
|
LOL oops I thought that was a private email. My apologizes.
Lucius Cornelius Sulla Felix
----- Original Message -----
From: "L. Cornelius Sulla" <alexious@-------->
To: <novaroma@-------->
Sent: Friday, February 09, 2001 7:42 PM
Subject: Re: [novaroma] ADMIN NOTE
> I agree!!!! :)
> ----- Original Message -----
> From: <tekwkp@-------->
> To: <novaroma@-------->
> Sent: Friday, February 09, 2001 7:37 PM
> Subject: Re: [novaroma] ADMIN NOTE
>
>
> > Last note, Sulla. She has had more then enough. Thank you very much! Not
> so
> > much LOL in this instance. Now maybe the citizens can get down to the
> > ideal/philosphy of Nova Roma.
> >
> > Lentulus Cornelius Drusus
> >
> > Phew!!
> >
> >
> >
> >
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>
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